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Omega 3, 6 und 9: Welche Fettsäuren der Körper wirklich braucht

Braucht ein normaler Mensch Aminosäuren?

Was sind Omega 3, 6 und 9?

Omega 3, Omega 6 und Omega 9 gehören zu den ungesättigten Fettsäuren. Sie sind wichtige Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung und erfüllen im Körper verschiedene Aufgaben. Sie unterstützen unter anderem Zellmembranen, Stoffwechselprozesse, Herz-Kreislauf-Funktionen und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.

Wichtig ist jedoch: Nicht alles, was als „Omega 3-6-9“ beworben wird, ist automatisch notwendig. Entscheidend ist, welche Fettsäuren der Körper wirklich braucht, welche ohnehin reichlich über die Ernährung aufgenommen werden und wann Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein können.

Omega 3: Besonders wichtig für Herz, Gehirn und Entzündungsregulation

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den besonders wichtigen Fettsäuren. Dazu gehören Alpha-Linolensäure, kurz ALA, sowie die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. ALA kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Leinöl, Walnüssen, Chiasamen oder Rapsöl. EPA und DHA finden sich vor allem in fettem Fisch wie Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung weist darauf hin, dass Alpha-Linolensäure als Omega-3-Fettsäure über die Nahrung aufgenommen werden muss, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Auch Linolsäure aus der Omega-6-Gruppe zählt zu den essenziellen Fettsäuren.

Besonders wertvoll sind EPA und DHA, da sie unter anderem mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit in Verbindung stehen. Die DGE empfiehlt, regelmäßig Fisch zu essen. Pro Woche können 1 bis 2 Portionen Fisch auf dem Speiseplan stehen, darunter idealerweise auch fettreicher Fisch.

Omega 6: Wichtig, aber meistens ausreichend vorhanden

Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls lebensnotwendig. Die bekannteste Omega-6-Fettsäure ist Linolsäure. Sie steckt zum Beispiel in Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Sojaöl, Nüssen, Samen und vielen verarbeiteten Lebensmitteln.

Das Problem ist deshalb meist nicht ein Mangel an Omega 6, sondern eher ein Ungleichgewicht: Viele Menschen nehmen über die normale Ernährung bereits relativ viel Omega 6 auf, aber vergleichsweise wenig Omega 3. Deshalb ist es oft sinnvoller, gezielt Omega-3-Quellen zu verbessern, statt zusätzlich Omega 6 als Kapsel einzunehmen.

Praktisch bedeutet das: Weniger stark verarbeitete Lebensmittel, nicht ständig Sonnenblumenöl verwenden und stattdessen häufiger Rapsöl, Leinöl, Walnussöl oder Olivenöl einsetzen.

Omega 9: Gesund, aber nicht essenziell

Omega-9-Fettsäuren kommen unter anderem in Olivenöl, Rapsöl, Avocados, Mandeln und anderen Nüssen vor. Die bekannteste Omega-9-Fettsäure ist Ölsäure.

Omega 9 ist durchaus Bestandteil einer gesunden Ernährung. Im Unterschied zu Omega 3 und Omega 6 gilt Omega 9 jedoch nicht als essenziell, weil der Körper diese Fettsäuren selbst bilden kann. Deshalb sind reine Omega-9-Kapseln oder Kombipräparate mit Omega 9 für die meisten Menschen nicht notwendig.

Sind Omega-3-6-9-Kapseln sinnvoll?

Viele Nahrungsergänzungsmittel werben mit einer Kombination aus Omega 3, 6 und 9. Das klingt vollständig, ist aber nicht automatisch besser. Denn Omega 6 und Omega 9 sind in der normalen Ernährung meist ausreichend enthalten. Der eigentliche Engpass liegt häufiger bei Omega 3, vor allem wenn wenig oder gar kein Fisch gegessen wird.

Wer kaum Fisch isst, kann über pflanzliche Quellen wie Leinöl, Rapsöl, Walnüsse oder Chiasamen die ALA-Zufuhr verbessern. Für EPA und DHA kommen je nach Ernährung Fisch, Fischöl oder bei vegetarischer beziehungsweise veganer Ernährung Algenöl infrage.

Nahrungsergänzungsmittel sollten aber nicht nach dem Motto „viel hilft viel“ eingenommen werden. Besonders hochdosierte Omega-3-Präparate sind nicht für jeden Menschen unproblematisch.

Vorsicht bei Herzproblemen und Blutverdünnern

Omega-3-Präparate können bei bestimmten Menschen Risiken haben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass Omega-3-haltige Präparate bei Menschen mit bestehender oder drohender Herzerkrankung das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen können.

Auch die Deutsche Herzstiftung informiert darüber, dass Fischöl-Kapseln nicht grundsätzlich für jeden geeignet sind und besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder entsprechenden Risikofaktoren vorsichtig sein sollten.

Wer Blutverdünner nimmt, Herzrhythmusstörungen hat, eine Operation plant oder regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte Omega-3-Präparate vorher ärztlich abklären.

Gute Lebensmittelquellen im Alltag

Eine sinnvolle Versorgung gelingt oft schon über normale Lebensmittel:

Rapsöl ist ein guter Allrounder für die Küche. Die DGE hebt hervor, dass Rapsöl wenig gesättigte Fettsäuren enthält, reich an einfach ungesättigten Fettsäuren ist und zudem Alpha-Linolensäure liefert. Auch Leinöl, Walnussöl und Sojaöl enthalten nennenswerte Mengen an Omega-3-Fettsäuren.

Gute Omega-3-Quellen sind zum Beispiel:

  • Hering, Lachs, Makrele, Sardinen
  • Leinöl, Leinsamen, Chiasamen
  • Walnüsse
  • Rapsöl
  • Algenöl als pflanzliche DHA/EPA-Quelle

Gute Omega-9-Quellen sind:

  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Avocado
  • Mandeln
  • Nüsse allgemein

Omega 6 ist zum Beispiel enthalten in:

  • Sonnenblumenöl
  • Maiskeimöl
  • Sojaöl
  • Nüssen und Samen
  • vielen Fertigprodukten

Fazit: Omega 3 ist meist wichtiger als Omega 3-6-9

Omega 3, 6 und 9 haben alle ihre Bedeutung. Für die meisten Menschen ist aber kein Kombipräparat nötig. Omega 6 und Omega 9 werden über die normale Ernährung meist ausreichend aufgenommen. Interessanter ist häufig die Frage, ob genug Omega 3 über Lebensmittel aufgenommen wird.

Wer regelmäßig Fisch isst, hochwertige Pflanzenöle verwendet und Nüsse oder Samen in den Alltag einbaut, ist meist gut versorgt. Wer keinen Fisch isst, kann über pflanzliche Omega-3-Quellen und gegebenenfalls Algenöl nachdenken.

Nahrungsergänzungsmittel können in Einzelfällen sinnvoll sein, sollten aber nicht wahllos und dauerhaft hochdosiert eingenommen werden. Besonders bei Herzproblemen, Medikamenteneinnahme oder Blutverdünnern ist eine ärztliche Rücksprache sinnvoll.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Unsicherheit sollte eine Ärztin, ein Arzt oder eine qualifizierte Ernährungsberatung einbezogen werden.

Als Arzt, Gesundheitscoach oder Ernährungsberater jetzt eintragen: https://gesund-in-gotha.de/mitmachen/

Fitnessstudio oder Training zu Hause: Was ist wirklich sinnvoll?

Fitnessstudio oder Training zu Hause: Was ist wirklich sinnvoll?

Viele Menschen stellen sich die Frage: Brauche ich überhaupt ein Fitnessstudio oder kann ich mir das Geld sparen?
Die Antwort ist nicht ganz eindeutig, denn es kommt stark auf die eigenen Ziele und die persönliche Motivation an.

🏠 Training zu Hause – flexibel und kostenlos

Fit bleiben funktioniert auch ohne Fitnessstudio.
Mit einfachen Übungen kannst du deinen ganzen Körper trainieren:

  • Liegestütze

  • Kniebeugen

  • Planks

  • Ausfallschritte

  • Sit-ups

👉 Vorteile:

  • keine monatlichen Kosten

  • jederzeit möglich

  • kein Anfahrtsweg

Gerade für Einsteiger oder Menschen mit wenig Zeit ist das eine gute Lösung.

🚶 Bewegung im Alltag – oft unterschätzt

Nicht jeder braucht intensives Training.
Schon regelmäßige Bewegung bringt viele gesundheitliche Vorteile:

  • Spazierengehen

  • Radfahren

  • Treppen statt Aufzug

  • Gartenarbeit

👉 Wichtig ist: Regelmäßigkeit statt Perfektion

💪 Fitnessstudio – sinnvoll für gezielte Ziele

Ein Fitnessstudio kann Vorteile bieten, vor allem wenn du:

  • gezielt Muskeln aufbauen möchtest

  • mit Geräten trainieren willst

  • Anleitung brauchst

  • dich durch feste Strukturen motivierst

👉 Besonders Anfänger profitieren oft von der Betreuung.

⚠️ Der wichtigste Faktor: Motivation

Ob Fitnessstudio oder Zuhause – entscheidend ist nicht der Ort, sondern deine Disziplin.

Zu Hause:

  • flexibel, aber anfällig für Ausreden

Fitnessstudio:

  • strukturierter, aber mit Aufwand verbunden

👉 Wer dranbleibt, hat Erfolg – egal wo.

💸 Kosten im Blick behalten

Fitnessstudios kosten meist:
👉 etwa 20 € bis 60 € im Monat

Wenn du regelmäßig trainierst:
👉 gute Investition

Wenn nicht:
👉 unnötige Ausgabe

✅ Fazit

Du kannst dir das Fitnessstudio sparen, wenn du:

  • selbstständig und regelmäßig trainierst

  • dich im Alltag ausreichend bewegst

  • keine speziellen Trainingsziele hast

👉 Ein Fitnessstudio lohnt sich vor allem für alle, die Struktur, Geräte oder zusätzliche Motivation brauchen.

Augengesundheit im Alltag: DiamondProtect Brillenschutz mit Nano-Technologie<

Augengesundheit im Alltag: DiamondProtect Brillenschutz mit Nano-Technologie

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Du willst etwas für deine Augengesundheit tun?

Du willst etwas für deine Augengesundheit tun?

Gute Entscheidung! Deine Augen leisten täglich Extremarbeit – ob am Bildschirm, draußen in der Sonne oder nachts im Straßenverkehr. Hier bekommst du einen schnellen Überblick: Welche Krankheiten oder Störungen gibt es, welche Warnzeichen solltest du kennen und was kannst du jetzt sofort für die Gesunderhaltung deiner Augen tun? Den ausführlichen Ratgeber findest du auf Augenratgeber24.de.

Wichtige Warnzeichen – sofort handeln

  • Plötzlich schlechter sehen, „Vorhang“/Schatten im Sichtfeld
  • Lichtblitze, „Rußregen“, viele neue schwarze Punkte
  • starke Augenschmerzen, gerötetes Auge + Übelkeit/Erbrechen
  • Sehausfälle, Doppelbilder, akute Verzerrungen

Bei solchen Symptomen bitte umgehend augenärztlich abklären lassen (Notfallpraxis/116117, in Notfällen 112).

Häufige Erkrankungen & Störungen – kurz erklärt

Grüner Star (Glaukom)

Schädigung des Sehnervs (oft mit erhöhtem Augeninnendruck). Anfangs meist unbemerkt, später Ausfälle im Gesichtsfeld. Wichtig: regelmäßige Kontrollen – besonders ab mittlerem Alter, bei familiärer Belastung oder Risikofaktoren.

Grauer Star (Katarakt)

Trübung der Augenlinse – typischerweise verschwommenes, „milchiges“ Sehen, Blendempfindlichkeit, fahle Farben. Standardtherapie ist die Linsen-OP mit sehr guten Erfolgsraten.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Betrifft die Netzhautmitte (Makula): zentrales Sehen wird unscharf/verzerrt. Es gibt eine „trockene“ und eine „feuchte“ Form. Früherkennung ist entscheidend.

Trockene Augen (Sicca-Syndrom)

Brennen, Sandkorngefühl, müde Augen – besonders bei Bildschirmarbeit oder trockener Luft. Hilft: regelmäßige Pausen, bewusst blinzeln, Raumklima verbessern, ggf. befeuchtende Tropfen und Lidrandpflege.

Refraktionsfehler

Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und Alterssichtigkeit (ab ~40–45 J.). Lösung: Brille, Kontaktlinsen oder refraktive Eingriffe (ärztlich beraten lassen).

Diabetische Retinopathie

Diabetes kann die Netzhaut schädigen. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind Pflicht – auch wenn du (noch) keine Beschwerden hast.

Netzhautablösung

Lichtblitze, „Rußregen“, Schatten – dringender Notfall! Sofort ärztlich abklären.

Entzündungen/Infektionen

Bindehautentzündung (juckend, gerötet, Sekret) – Ursachen: viral, bakteriell, allergisch. Hygieneregeln beachten; bei Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Visusminderung zum Arzt.

Gesunderhalten: Das kannst du jeden Tag tun

  • 20-20-20-Regel am Bildschirm: alle 20 Min. 20 Sek. auf 6 m schauen
  • UV-Schutz: Sonnenbrille mit 100 % UV-Filter (UV400) – auch bei Wolken
  • Ernährung: viel Grünes (Lutein/Zeaxanthin), buntes Gemüse, Obst, Nüsse, Fisch (Omega-3)
  • Ausreichend blinzeln, Raumluft befeuchten, regelmäßige Bewegung & guter Schlaf
  • Rauchfrei, Blutdruck/Blutzucker/Blutfette im Zielbereich halten
  • Kontaktlinsen-Hygiene streng beachten; Tragezeiten einhalten
  • Kinder/Jugendliche: viel raus an Tageslicht, Naharbeit dosieren; Sehchecks wahrnehmen
  • Regelmäßige Vorsorge je nach Alter, Risiko & Vorerkrankungen
Mehr wissen? Den ausführlichen Ratgeber mit Checklisten, Seh-Tests & Praxis-Tipps findest du auf
Augenratgeber24.de.

Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Untersuchung oder Diagnose. Akute Beschwerden bitte ärztlich abklären (116117, Notfälle 112).

Adipositas im Jugendalter nimmt zu – auch in Gotha

Adipositas im Jugendalter nimmt zu – auch in Gotha

Adipositas im Jugendalter nimmt zu – auch bei vielen Kindern und Jugendlichen in Gotha

In Deutschland leben derzeit rund 200.000 Jugendliche mit extremer Adipositas. Schon 15-Jährige bringen teilweise mehr als 150 Kilogramm auf die Waage. Die Folgen sind gravierend: Diabetes Typ 2, Gelenkbeschwerden, Schlaf-Apnoe-Syndrom oder Bluthochdruck. Doch nicht nur die körperliche Gesundheit leidet – auch die Psyche ist stark betroffen.

Folgen von Adipositas für junge Menschen

Jugendliche mit starkem Übergewicht werden von Gleichaltrigen oft ausgegrenzt, gehänselt und auch von Erwachsenen diskriminiert. Viele ziehen sich zurück, verlieren Anschluss an Freunde und Familie und haben nach dem Schulabschluss Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Laut Professor Dr. med. Martin Wabitsch, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), neigen betroffene Jugendliche häufiger zu Depressionen, selbstverletzendem Verhalten und auch zu Straffälligkeit.

Warum Diäten nicht helfen

Viele Jugendliche haben bereits mehrere Diäten oder Programme hinter sich – ohne Erfolg. Neue Ansätze stellen deshalb nicht die reine Gewichtsabnahme in den Vordergrund, sondern die Stärkung des Selbstbewusstseins, Unterstützung bei der Jobsuche und die frühzeitige Diagnose von Folgekrankheiten. Medizinische Untersuchungen bieten dabei die Chance, über gesundheitliche Risiken zu sprechen und Lösungswege zu finden.

Neue Therapieansätze und Operationen

Da klassische Abnehmprogramme mit psychologischer Unterstützung oft nicht ausreichen, wird inzwischen auch über bariatrische Operationen (z. B. Magenverkleinerung) bei Jugendlichen diskutiert. In der JA-Studie, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird untersucht, ob solche Eingriffe bei Jugendlichen sicher und effektiv sind.

Gesellschaftliche Verantwortung

Professor Wabitsch betont, dass Jugendliche nicht allein für ihre Situation verantwortlich sind. Es brauche gesamtgesellschaftliche Unterstützung, wie zum Beispiel:

  • Förderung von Berufsausbildung
  • Schaffung geeigneter Arbeitsplätze
  • Kooperationen zur Gleichberechtigung von Menschen mit Adipositas

Eltern tragen Verantwortung – nicht nur die Gesellschaft

So wichtig gesellschaftliche Hilfen auch sind: Die erste Verantwortung liegt bei den Eltern. Sie prägen die Ernährungsgewohnheiten und den Lebensstil ihrer Kinder von Anfang an. Übermäßiger Konsum von Fast Food, Süßigkeiten oder Softdrinks sowie zu wenig Bewegung im Alltag sind Hauptursachen für Übergewicht im Jugendalter.

Es kann nicht sein, dass am Ende die Steuerzahler für teure Behandlungen oder sogar Operationen aufkommen müssen, wenn Prävention im familiären Umfeld vernachlässigt wird. Eltern sind gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen, gesunde Mahlzeiten anzubieten und ihren Kindern Freude an Bewegung zu vermitteln. Nur so lassen sich langfristig gesundheitliche Schäden und hohe Folgekosten vermeiden.

Adipositas betrifft auch Kinder und Jugendliche in Gotha

Auch in Gotha stehen Familien, Ärzte und Schulen vor der Herausforderung, betroffenen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Neben medizinischen Angeboten ist vor allem die soziale Teilhabe wichtig – für ein gesundes Leben und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Quelle: DGG, bearbeitet von doqtor

Stress abbauen – so bleibt der Körper in Balance

Stress abbauen – so bleibt der Körper in Balance

Stress gehört zum Alltag – doch zu viel Stress macht krank. Ob im Job, in der Familie oder durch äußere Einflüsse: Dauerhafter Druck wirkt sich negativ auf Körper und Psyche aus. Wer rechtzeitig gegensteuert, bleibt leistungsfähig, gesund und ausgeglichen.

Wie wirkt Stress auf den Körper?

Bei Stress schüttet der Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Kurzfristig macht uns das wacher und leistungsfähiger. Auf Dauer führt es jedoch zu:

  • Schlafstörungen und innere Unruhe
  • Erhöhtem Blutdruck
  • Verspannungen und Rückenschmerzen
  • Geschwächtem Immunsystem
  • Erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Tipps zum Stress abbauen

  • Bewegung – Schon ein Spaziergang oder leichtes Training helfen, Stresshormone abzubauen.
  • Bewusste Pausen – Regelmäßige kurze Auszeiten steigern Konzentration und Gelassenheit.
  • Entspannungstechniken – Yoga, Atemübungen oder Meditation bringen Körper und Geist ins Gleichgewicht.
  • Gesunde Ernährung – Viel Gemüse, Obst und ausreichend Wasser unterstützen den Körper in Stressphasen.
  • Soziale Kontakte – Gespräche mit Freunden oder Familie wirken entlastend und stärken das seelische Wohlbefinden.

Produkte zur Unterstützung

Auch ausgewählte Nahrungsergänzungen können helfen, den Körper in stressigen Zeiten zu unterstützen. Zum Beispiel:

  • Ionix® Supreme – Für mehr Balance und Stressresistenz
  • Kräutertees – Mit Melisse oder Lavendel für Ruhe und Entspannung
  • Vitalstoffe – Vitamin C und B-Vitamine unterstützen das Nervensystem

Fazit: Stress rechtzeitig abbauen

Stress lässt sich nicht immer vermeiden – aber jeder kann lernen, besser damit umzugehen. Bewegung, gesunde Ernährung, Entspannung und kleine Pausen helfen, die Balance zu halten und das Wohlbefinden langfristig zu stärken.

Hinweis für Anbieter: Alle Yoga-Dienstleister in Gotha und Umgebung dürfen sich gerne im Gesund-in-Gotha Portal eintragen!

Kindersicherheit im Haushalt: Verbrühungen und Verbrennungen vermeiden

Kindersicherheit im Haushalt: Verbrühungen und Verbrennungen vermeiden
Verbrühungen und Verbrennungen gehören zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern. Besonders betroffen sind Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren – sie machen rund 68 Prozent der stationären Behandlungen aus. „Die größte Gefahr lauert dort, wo Kinder sich am sichersten fühlen – in den eigenen vier Wänden“, erklärt Dirk Schneider, Serviceregionsleiter der AOK NordWest.Eltern unterschätzen oft die Unfallgefahren durch heiße Flüssigkeiten, Herdplatten, Bügeleisen oder Kerzen.

Typische Gefahrenquellen im Haushalt

  • Dampfender Wasserkocher
  • Heiße Töpfe und Pfannen auf dem Herd
  • Frisch gebrühter Kaffee oder Tee
  • Flackernde Kerzen
  • Eingeschaltetes Bügeleisen

👉 Statistisch gesehen sind Jungen stärker gefährdet: Rund 63 Prozent der verletzten Kinder sind männlich.

Kindersicherheit beginnt mit Vorsorge

  • Herdschutzgitter und Topfdeckel verwenden
  • Kindersicherungen an Wasserhähnen anbringen
  • Heiße Getränke und Geräte wie Bügeleisen außer Reichweite aufbewahren

Erste Hilfe bei Verbrennungen – das müssen Eltern wissen

  1. Brennende Kleidung sofort löschen (mit Wasser oder einer Decke ersticken).
  2. Heiße, nasse Kleidung vorsichtig ausziehen.
  3. Kleinflächige Verbrennungen mit handwarmem Wasser (ca. 15 °C) 10–15 Minuten kühlen.
  4. Großflächige Verbrennungen nicht kühlen – stattdessen mit einem sterilen Verbandtuch abdecken.
  5. Notruf 112 wählen, wenn größere Hautflächen betroffen sind.

❌ Wichtig: Keine Hausmittel wie Mehl, Öl, Puder oder Zahnpasta verwenden. Auch Brandsalben oder Brandbinden sind ungeeignet, da sie die Wundheilung verschlechtern können.

Mehr Informationen für Eltern und Großeltern

Eltern, Großeltern und Betreuungspersonen können viel tun, um Kinder vor Gefahren im Haushalt zu schützen.
Nützliche Tipps und Checklisten gibt es bei der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ unter 👉
www.kindersicherheit.de

Quelle: AOK SüdWest

Augen gesund halten: Der neue Augenratgeber-Blog für Gotha und Umgebung

Augen gesund halten: Der neue Augenratgeber-Blog für Gotha und Umgebung

Warum Augengesundheit so wichtig ist

Unsere Augen sind das wichtigste Sinnesorgan – viele Probleme entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Ob Kurzsichtigkeit, trockene Augen oder Erkrankungen wie Grüner Star: Früherkennung schützt die Sehkraft und erhöht die Lebensqualität.

Der Augenratgeber-Blog: Wissen, das wirklich hilft

  • Vorsorge & Früherkennung von Augenkrankheiten
  • Sehtests für Kinder und Tipps zur Einschulung
  • Hilfe bei trockenen Augen & Bildschirmarbeit
  • Ernährung für gesunde Augen
  • Brillen, Kontaktlinsen & moderne Behandlungen

Für wen ist der Blog gedacht?

  • Eltern – Infos zu Kinderaugen und Sehtests
  • Erwachsene – Vorsorge, Bildschirmarbeit, Alltagstipps
  • Senioren – Prävention & Therapie im Blick

Jetzt reinschauen und profitieren

Der Augenratgeber-Blog liefert verlässliche Tipps, leicht verständliche Artikel und aktuelle Infos rund ums Sehen – damit Probleme früh erkannt und richtig behandelt werden.

➜ Direkt zum Augenratgeber-Blog auf augenratgeber24.de

Tipp: Verlinke in diesem Beitrag auf deine passenden Artikel (z. B. Sehtest vor Einschulung, Warnsignale bei Kindern), um die interne Verlinkung und SEO zu stärken.

Bluthochdruck früh erkennen: Warum Vorsorge lebenswichtig ist

Bluthochdruck früh erkennen: Warum Vorsorge lebenswichtig ist

Volkskrankheit Bluthochdruck

Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den häufigsten Erkrankungen. In Deutschland ist fast jeder dritte Erwachsene betroffen – viele ohne es zu wissen. Unbehandelt steigt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden deutlich.

Die gute Nachricht: Wer Bluthochdruck frühzeitig erkennt, kann mit einfachen Maßnahmen viel erreichen.

Symptome sind oft unauffällig

Hypertonie wird auch „stiller Killer“ genannt, weil Beschwerden häufig fehlen. Achte besonders auf diese Warnsignale:

  • häufige Kopfschmerzen
  • Schwindel, Ohrensausen
  • Herzklopfen, Druckgefühl in der Brust
  • Schlafstörungen, innere Unruhe
  • Kurzatmigkeit bei Belastung

Risikofaktoren

  • Bewegungsmangel, Übergewicht
  • salz- und fettreiche Ernährung
  • Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum
  • chronischer Stress
  • familiäre Vorbelastung
  • Diabetes, Nierenerkrankungen

Blutdruck richtig messen

Der sichere Weg zur Diagnose ist das regelmäßige Messen – beim Hausarzt oder zu Hause:

  • Optimal: unter 120/80 mmHg
  • Erhöht/Hypertonie: ab 140/90 mmHg (mehrfach gemessen)

Tipp: Immer zur gleichen Tageszeit messen, 5 Minuten vorher ruhig sitzen, Manschette in Herzhöhe anlegen und die Werte dokumentieren.

Was hilft gegen hohen Blutdruck?

Die Therapie richtet sich nach deinen Werten und Risiken. Diese Maßnahmen wirken oft schon stark:

  • Mehr Bewegung: mind. 30 Min./Tag (Gehen, Rad, Schwimmen)
  • Gesunde Ernährung: viel Obst, Gemüse, Vollkorn; weniger Salz
  • Gewicht reduzieren: schon wenige Kilo senken den Blutdruck
  • Stress reduzieren: Atemübungen, Entspannung, Yoga
  • Rauchen & Alkohol einschränken

Reichen Lebensstiländerungen nicht aus, verordnet der Arzt ggf. Medikamente – immer individuell abgestimmt.

Fazit

Bluthochdruck bleibt oft lange unentdeckt. Frühe Vorsorge, regelmäßige Messungen und ein gesunder Lebensstil schützen Herz und Gefäße und verbessern die Lebensqualität.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden oder auffälligen Werten bitte medizinisch abklären lassen.

Welche Impfungen sind im Herbst besonders wichtig?

Welche Impfungen sind im Herbst besonders wichtig?

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, steigt auch das Risiko für Infekte. Gerade im Herbst haben Grippe- und Erkältungsviren Hochsaison. Ein wirksamer Schutz sind rechtzeitig durchgeführte Impfungen, die nicht nur dich selbst, sondern auch deine Familie und Mitmenschen vor schweren Krankheitsverläufen bewahren können.

Warum Impfungen im Herbst wichtig sind

Im Herbst schwanken Temperaturen stark zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten. Das Immunsystem ist in dieser Übergangszeit besonders gefordert. Hinzu kommen viele Kontakte in geschlossenen Räumen wie Büros, Schulen oder öffentlichen Verkehrsmitteln – perfekte Bedingungen für Viren. Impfungen stärken die Abwehrkräfte gezielt und senken das Risiko, an einer schweren Infektion zu erkranken.

Die wichtigsten Impfungen für den Herbst

1. Grippeimpfung (Influenza)

Die Grippeimpfung gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Schutzmaßnahmen im Herbst. Sie wird jedes Jahr angepasst, da sich die Grippeviren regelmäßig verändern. Besonders empfohlen ist sie für:

  • Menschen ab 60 Jahren

  • Personen mit chronischen Erkrankungen

  • Schwangere

  • Beschäftigte im Gesundheitswesen oder in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr

Auch für alle anderen kann die Impfung sinnvoll sein, da sie das Ansteckungsrisiko deutlich senkt.

2. Corona-Auffrischimpfung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt im Herbst für bestimmte Risikogruppen eine Auffrischimpfung gegen COVID-19. Dazu gehören ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie medizinisches Personal. Viele Hausärzte in Gotha bieten die Corona-Impfung in Kombination mit der Grippeimpfung an.

3. Pneumokokken-Impfung

Pneumokokken sind Bakterien, die schwere Lungenentzündungen oder Mittelohrentzündungen auslösen können. Gefährdet sind vor allem Menschen ab 60 Jahren oder Personen mit geschwächtem Immunsystem. Eine Impfung kann hier besonders in den Herbst- und Wintermonaten sinnvoll sein.

4. Weitere Impfungen im Blick behalten

Neben den „klassischen Herbst-Impfungen“ solltest du auch auf deinen allgemeinen Impfstatus achten. Dazu zählen z. B.:

  • Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Auffrischung alle 10 Jahre)

  • FSME-Impfung (bei Aufenthalten in Risikogebieten, z. B. beim Wandern oder Campen)

  • Masernschutz (für nach 1970 Geborene, wenn kein vollständiger Impfschutz vorliegt)

Wo kann man sich in Gotha impfen lassen?

In Gotha stehen dir mehrere Möglichkeiten offen:

  • Hausärzte beraten individuell und führen alle wichtigen Impfungen durch.

  • Apotheken in Gotha bieten teilweise direkt Grippeimpfungen an – unkompliziert und ohne lange Wartezeiten.

  • Gesundheitsamt Gotha gibt Auskunft zu Impfempfehlungen und aktuellen Angeboten.

Ein Tipp: Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle empfohlenen Impfungen vollständig.

Fazit

Impfungen sind ein wirksamer Schutz vor schweren Erkrankungen und gehören gerade im Herbst auf die Gesundheits-Checkliste. Grippe, Corona und Pneumokokken sind die wichtigsten Impfungen in der kalten Jahreszeit. Prüfe außerdem deinen allgemeinen Impfstatus, um bestens geschützt durch Herbst und Winter zu kommen.