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Wenn es nicht mehr klappt: Ursachen und Hilfe bei Erektionsstörungen

Wenn es nicht mehr klappt: Ursachen und Hilfe bei Erektionsstörungen

Sexualität als Teil der Lebensqualität

Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil von Lebensqualität. Für junge, gesunde Männer ist eine stabile Erektion selbstverständlich. Doch wenn die Potenz nachlässt oder die Erektion nicht mehr lange genug anhält, leiden Selbstbewusstsein und Partnerschaft. Versagensängste sind die häufige Folge.

Erektionsstörungen (medizinisch: erektile Dysfunktion) sind kein Tabuthema, sondern ein ernstzunehmendes gesundheitliches Problem. Etwa jeder zweite Mann über 40 ist betroffen – Tendenz steigend.

Wann zum Urologen?

Der Urologe ist der richtige Ansprechpartner für Diagnose und Therapie. Ein wichtiges Hilfsmittel ist der internationale Fragebogen IIEF-5, mit dem sich Schweregrad und Auswirkungen der Erektionsstörung erfassen lassen.

Zusätzlich wird abgeklärt, ob Vorerkrankungen die Ursache sein könnten. Typische Auslöser sind:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Neurologische Erkrankungen

In Einzelfällen kann eine Erektionsschwäche sogar das erste Symptom einer Multiplen Sklerose sein.

Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Viele Erkrankungen, die die Blutgefäße betreffen, beeinflussen auch die Durchblutung des Penis. Studien zeigen: Eine Erektionsschwäche kann manchmal ein Vorbote eines Herzinfarkts sein.

Auch Medikamente, insbesondere Betablocker bei Bluthochdruck, können Erektionsstörungen verursachen. Oft ist es für Betroffene ein Balanceakt zwischen der Behandlung der Grunderkrankung und dem Erhalt der sexuellen Funktion.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Therapie richtet sich nach den Ursachen. Neben Medikamenten und psychologischer Unterstützung stehen moderne Verfahren zur Verfügung. Eine letzte Option bei schweren Störungen ist die Implantation einer Schwellkörperprothese.

Während diese Operation früher als kompliziert galt, ist sie heute in spezialisierten Kliniken – wie im Asklepios Westklinikum Hamburg – ein Routineeingriff. Prothetik ist längst nicht mehr nur bei Hüft- oder Kniegelenken, Herzklappen oder Hörgeräten üblich, sondern auch im Bereich der Sexualmedizin.

Fazit: Hilfe suchen, statt schweigen

Erektionsstörungen sind kein Schicksal, das Männer hinnehmen müssen. Wer betroffen ist, sollte rechtzeitig den Urologen aufsuchen. Die moderne Medizin bietet viele Möglichkeiten, um die Lebensqualität zu verbessern und wieder ein erfülltes Sexualleben zu führen.

Quelle: Asklepios

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