Ende Oktober ist es wieder soweit: Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt – von der Sommer- auf die Winterzeit. Für viele bedeutet das: einmal mehr den Biorhythmus durcheinanderbringen, den Wecker neu einstellen und sich fragen, warum wir das Ganze eigentlich noch machen.
Ursprünglicher Gedanke
Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Ziel war es, durch die längere Nutzung des Tageslichts Energie einzusparen. Heute weiß man: Der Effekt ist minimal, fast nicht messbar.
Auswirkungen auf die Gesundheit
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Viele Menschen fühlen sich nach der Umstellung müde und unausgeglichen.
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Ärzte beobachten in den Tagen danach mehr Herzinfarkte und Unfälle.
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Besonders Kinder, ältere Menschen und Schichtarbeiter leiden unter dem „Mini-Jetlag“.
Dauerhafte Lösung in Sicht?
Schon 2018 hat das EU-Parlament beschlossen, die Zeitumstellung eigentlich abzuschaffen. Seitdem passiert – nichts. Die Mitgliedsstaaten konnten sich bisher nicht darauf einigen, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten soll.
Fazit: Während die Politik noch schläft, drehen wir Bürger zweimal im Jahr brav an der Uhr. Viele finden: Es wird höchste Zeit, die Zeitumstellung abzuschaffen – der Alltag und unsere Gesundheit würden davon profitieren.