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Meine Erfahrung mit Mouches Volantes – was der Augenarzt sagte und wie ich damit lebe

Meine Erfahrung mit Mouches Volantes – was der Augenarzt sagte und wie ich damit lebe

Im April 2019 bemerkte ich zum ersten Mal etwas Seltsames: kleine, durchsichtige Fäden oder Punkte, die beim Blick in den Himmel oder auf helle Flächen durch mein rechtes Auge „flogen“. Ich wusste sofort: Das ist neu. Und irgendwie irritierend.

Der Gang zum Augenarzt folgte schnell – mit einer klaren Diagnose:
Mouches Volantes, auf Deutsch: Glaskörpertrübungen.


„Das ist harmlos.“ – der Satz, den ich zuerst nicht glauben konnte

Der Augenarzt schaute mir tief ins Auge, prüfte Netzhaut und Glaskörper, kontrollierte den Augeninnendruck – und sagte dann entspannt:
„Das ist harmlos. Einfach eine Altersveränderung im Glaskörper. Kein Grund zur Sorge.“

Natürlich war ich erstmal erleichtert – aber auch etwas enttäuscht. Ich hätte gern gehört: „Das geht wieder weg.“


Ich hatte bereits eine Graue-Star-OP – hängt das zusammen?

Meine Linsen wurden ja schon operiert, und ich trage heute nur noch eine leichte Brille. Der Arzt erklärte mir, dass die Floater nicht durch die OP entstanden sind, aber dass man sie danach häufig bewusster wahrnimmt. Warum? Weil die künstliche Linse klarer ist – und die Floater sich nun scharf vor hellem Hintergrund abzeichnen.


Nur das rechte Auge – ist das normal?

Ja. Auch das hat der Augenarzt bestätigt: Mouches Volantes müssen nicht beide Augen betreffen. Jedes Auge altert anders, hat eine andere Glaskörperstruktur – und manchmal merkt man sie auch nur einseitig.


Wie ich heute damit umgehe

Seit 2019 hat sich nichts verschlechtert. Die Floater sind da – aber ich habe gelernt, sie auszublenden. Nur manchmal, bei Stress oder Lichtwechseln, sehe ich sie wieder kurz. Ich tue heute Folgendes:

  • Ich trage draußen immer Sonnenbrille

  • Ich nehme Omega-3-Fettsäuren und Augenvitamine

  • Ich gönne meinen Augen Pausen bei Bildschirmarbeit

  • Und ich gehe alle 1–2 Jahre zur Augenkontrolle


Mein Fazit:

Die Floater sind noch da – aber sie beherrschen nicht mehr meinen Alltag.
Was mir geholfen hat:
Wissen, was es ist. Wissen, was es nicht ist. Und mich selbst nicht verrückt machen.

Vielleicht geht es dir genauso – dann möchte ich dir sagen:
Mouches Volantes sind nicht schön, aber sie sind meistens kein Drama.

Bleib gelassen, bleib achtsam – und vergiss das Blinzeln nicht 😉
Dein
Ronald

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